Rosenpflege

Gute Rosenpflege ist keine Geheimwissenschaft und lange nicht so aufwendig, wie viele Gärtner befürchten. Genau wie die meisten Gartenblüher benötigt eine Rose kaum mehr als einen guten Start im Frühjahr und etwas Aufmerksamkeit zum Herbst hin. In der Zeit dazwischen erledigt sich die Rosenpflege fast im Vorbeigehen und beschränkt sich auf ausreichendes Gießen, etwas Dünger und einen prüfenden Blick nach Schädlingen und Rosenkrankheiten.

Närstoffreicher Boden

Rosen und dabei insbesondere die modernen Kletterrosen sind nicht wählerisch, was ihren Boden angeht. Sie gedeihen allerdings besonders üppig und schön, wenn ihre Wurzeln genug Nährstoffe aufnehmen können. Wichtig ist deswegen, den Boden nährstoffreich und gesund zu halten. Neben dem im Frühjahr nötigen Hauptschnitt lohnt es sich, den Boden rund um die Rose aufzulockern, Unkraut zu entfernen und Rosenerde einzuarbeiten. Dadurch wird der Boden locker und nährstoffreich. Er kann Wasser vermehrt aufnehmen und wird gut durchlüftet. Billiger Rindenmulch oder auch Holzchips gehören nicht zur Rosenpflege. Beides wird noch kompostiert und entzieht der Rose Nährstoffe.

Rosenkrankheiten bekämpfen

Machen sich auf der Rose Schädlinge breit oder zeigen sich die ersten Symptome der gefürchteten Rosenkrankheiten wie Mehltau und Sternrußtau, ist es Zeit für Gegenmaßnahmen. Blattläuse lassen sich zumeist mit dem Wasserschlauch abspritzen, es gibt aber auch in jedem gut sortierten Baumarkt die entsprechenden Sprühmittel. Dies gilt ebenso für die Pilzerkrankungen. Selbst wenn immer mehr Rosen aufgrund ihrer widerstandsfähigen Züchtungen zur Selbstheilung in der Lage sind, überstehen sie den Befall durch diese Rosenpflege besser.

Regelmäßiges Düngen

Den Sommer über benötigen Rosen regelmäßig Wasser und etwas Dünger. Verwelkte Blüten werden abgeschnitten, sie können für einen Herbstschmuck aus Hagebutten aber auch stehen bleiben. Unkraut unter der Rose sollte regelmäßig entfernt werden. Ein richtiger Schnitt im Sommer ist nicht empfehlenswert. Dieser Teil der Rosenpflege fällt zunächst in den Herbst. Die üppigen Triebe des Sommers werden passend zum Winter zunächst nur eingekürzt. In Gegenden, die mit einem harten Winter und sehr tiefen Temperaturen rechnen müssen, gehört zur Rosenpflege auch etwas Winterschutz. Zumeist reicht es bereits aus, wenn die Basis durch Anhäufeln von Erde eine natürliche Kälteisolierung erhält. Auch Tannenzweige, die wie ein schützender Umhang rund um die Rose in den Boden gesteckt werden, bringen sie gut über den Winter.

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